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Heimatverein Appen und Umgebung im Schleswig-Holsteinischem Heimatbund e.V.

1. Vorsitzender Dirk Cholewa

Jahrenheidsweg 18
25482 Appen

www.heimatverein-appen.de


Veranstaltungen


16.03.​2023
17:00 Uhr
Jahreshauptversammlung 17:00 Uhr
Jahreshauptversammlung [mehr]
 
25.03.​2023
20:00 Uhr
 
11.05.​2023
18:30 Uhr
 

Aktuelle Meldungen

Nachruf Peter Clauss

(06. 06. 2021)

Peter Clauss verstorben - Appener Heimatverein verliert Leiter des       Gemeindearchivs

Mit tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht, dass unser Vorstandsmitglied Peter Clauss, am 24. Mai 2021 verstorben ist, zur Kenntnis nehmen müssen. Nicht nur seine Frau Hannelore und Familie verlieren einen liebenswerten und immer aktiven Menschen, auch die Mitglieder des Heimatvereins sind sehr traurig.

Peter Clauss gehörte zu den aktivsten Mitgliedern des Heimatvereins Appen und Umgebung und widmete sich der Archivierung erhaltenswerter Zeugnisse aus der Appener Vergangenheit. In diesem Zusammenhang scheute er sich auch nicht, maßgebend den Digitalisierungsprozess im Archiv voranzutreiben. Trotz des fortgeschrittenen Alters war er aufgeschlossen gegenüber neuen Techniken.

Eine seiner größten organisatorischen Leistungen war die Planung und Durchführung der Ausstellung des Heimatvereins anlässlich des 750jährigen Gemeindejubiläums im Jahr 2019, die großen Zuspruch bei vielen Appenern fand.

Peter Clauss verstand es, auch andere, zumeist jüngere Vereinsmitglieder zu motivieren, sich bei der Arbeit für den Heimatverein einzubringen. So konnten sich die unterschiedlichen Fähigkeiten ergänzen.

In einer schwierigen Phase der Vereinsgeschichte übte Peter Clauss auch vorübergehend das Amt des 1. Vorsitzenden aus, bis der Verein wieder einen vollständigen Vorstand gewählt hatte. Peter Clauss, der nie den Drang hatte, im Mittelpunkt zu stehen, widmete sich von da an wieder vollkommen seiner Lieblingsbeschäftigung, der Arbeit im Archiv, die er viele Jahre gemeinsam mit Heinz Reinholdt durchführte.

Die Arbeit des Heimatvereins versteht sich gleichzeitig als Arbeit für die Gemeinde, die sich verpflichtet fühlt, ein Gemeindearchiv zu unterhalten. Dementsprechend findet auch die Unterstützung seitens der Gemeindevertretung statt.

Es ist jetzt die Aufgabe des Heimatverein Appen, die Arbeit von Peter Clauss gewissenhaft fortzusetzen. Das wird nicht leicht sein, aber die Voraussetzungen sind geschaffen und wir werden uns verpflichtet fühlen, auch ohne Peter den eingeschlagenen Weg in seinem Sinne fortzusetzen.

Der Vorstand und die Mitglieder des Heimatverein Appen und Umgebung haben Peter Clauss zu danken und werden sein Andenken in Ehren halten.

(Walter Lorenzen)

 

Foto zur Meldung: Nachruf Peter Clauss
Foto: Nachruf Peter Clauss

Nachruf Heinz Reinholdt

(06. 04. 2021)

Heinz Reinholdt verstorben

Er gehörte nie zu denen, die im Vordergrund stehen wollten, trotzdem hat er in unserer Gemeinde jahrzehntelang wertvolle ehrenamtliche Arbeit geleistet, die seinen Mitbürger*innen zugutekam.

Nun ist er, nach einem erfüllten Leben im Alter von 91 Jahren verstorben. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen, trotz aller Schicksalsschläge, immer freundlichen und bescheidenen Freund und Mitbürger, der zugleich auch ein fürsorglicher Familienmensch war.

Heinz war den meisten Appenern bekannt, indem er mit seinem Akkordeon und Keyboard bei den Veranstaltungen der Gemeinde und des Heimatvereins zusammen mit den Tuunpiepers für gute Stimmung sorgte.

Aber auch wenn er keine Musik machte, leistete er wertvolle Arbeit. So auch im Archiv des Heimatverein. Hier trafen sich der „Archivleiter“ Peter Clauss und Heinz Reinholdt bis vor ca. zwei Jahren einmal wöchentlich, um die dortige Sammlung zu ordnen und zu katalogisieren. Wer die beiden mal zufällig im Archiv antraf, der stieß zumeist auf zwei gutgelaunte ältere Herren, die mit Freude und Hingabe ihre Aufgaben verrichteten.

Die Gemeinde Appen und der Heimatverein Appen können mit Dankbarkeit auf das Wirken von Heinz Reinholdt zurückblicken und werden sein Andenken in Ehren halten.

Walter Lorenzen

Foto zur Meldung: Nachruf Heinz Reinholdt
Foto: Nachruf Heinz Reinholdt

Digitalisierung des Heimatarchives

Offener – Flexibler - Digitaler

Wissen, Geduld, viel Zeit und Ausdauer waren notwendig, um das Projekt Digitalisierung im Archiv des Heimatverein Appen und Umgebung zu starten.

Digitalisierung des Heimatarchives                                 Digitalisierung des Heimatarchives

Im Jahr der Pandemie waren es Lutz Krüger (rechtes Bild) und Ralf Wilking (linkes Bild) die in vielen Stunden ihrer Freizeit die Vorrausetzungen für die Anwendung des Programms zur digitalen Erfassung aller Bestände im Archiv unserer Gemeinde für uns geschaffen haben. Dafür gebührt den Beiden großer Dank!

Notwendig war die Schaffung eines leistungsfähigen Internetzugangs mit den erforderlichen technischen Anschlüssen. Herr Krüger half den Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins die Technik zu verstehen, um später die umfangreiche Aufgabe der Digitalisierung in Angriff nehmen zu können.

Nicht anders ist die aktive Beteiligung bei der Aufgabe alle Gegenstände zu fotografieren zu werten, die Herr Ralf Wilking aufwendete. Seine Einstellung die bildliche Darstellung der Gegenstände mit hoher Qualität und fachlichen Können zu erreichen waren der Anlass ein Fotostudio zu einzurichten.

Die Stunden der gemeinsamen Arbeit der „Laien“ mit den „Profis“ aus der praktischen Tätigkeit war offensichtlich recht erfolgreich. Denn viele Arbeiten können bereits selbstständig und erfolgreich durchgeführt werden.

Mit der Unterstützung von Lutz Krüger und Ralf Wilking ist nun für die weitere Tätigkeit des Heimatvereins eine Voraussetzung geschaffen, sich aktiv mit der neuen Technik zu befassen und zu nutzen.

Es bedarf noch weiterer Anstrengungen, um bei der Digitalisierung erfolgreich voranzukommen, deshalb würden wir dieses Projekt auch gerne mit interessierten Menschen vorantreiben, die den Heimatverein noch nicht näher kennen.

Um in Kontakt mit uns zu treten, nutzen Sie bitte auch die Homepage des Heimatvereins Appen und Umgebung e.V. die www.heimatverein-appen.de lautet.

Peter Clauss / Walter Lorenzen

 

Heimatverein digitalisiert sein Archiv

(06. 04. 2021)

Der Heimatverein Appen digitalisiert sein Archiv.

Heimat zum Anfassen

(12. 09. 2019)

Presseartikel vom 11.09.2019 Pinneberger Tageblatt

 

Foto zur Meldung: Heimat zum Anfassen
Foto: Heimat zum Anfassen

Erlebnisreiche Harzfahrt

(21. 08. 2019)

Erlebnisreiche Harzfahrt
Auch in diesem Jahr führte der Heimatverein Appen und Umgebung e.V. eine fünftägige Fahrt durch. Die 30 Teilnehmer fuhren vom 8. – 12. Juli 2019 in den Harz. Beim Anreisetag machten wir einen Zwischenhalt in der etwa 50 000 Einwohner großen Kaiserpfalz Goslar.
Die Geschichte Goslars ist sehr eng mit dem Bergbau verbunden. Die dadurch erzielten Gewinne spiegeln sich in den prachtvollen Bauten der Stadt wider.
Danach ging es weiter zum Hotel in Wernigerode, das sehr zentral lag und uns morgens und abends mit einem leckeren Buffet verwöhnte.
Am Dienstag wurde der Westharz erkundet. Ein Höhepunkt war die 2017 erst eröffnete Hängebrücke Titan RT. Diese filigrane Seilkonstruktion ist über die Rappbode-Talsperre errichtet worden. Direkt unterhalb befindet sich der „Gigaswing“, der wohl spektakulärste Pendelsprung Europas. Allein oder als Tandem stürzen sich die Mutigsten in die Tiefe. Uns wurde allein vom Zuschauen schon schlecht.
Am Mittwoch fuhren wir dann durch den Ostharz. Hier imponierte besonders Quedlinburg. Die 1000-jährige Fachwerkstadt gehört mit seinem historisch bebauten Stadtkern, der sich über 80ha erstreckt, zum Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbe. Die beiden Weltkriege ha tdie Stadt zum Glück ohne große Schäden überstanden. Dieses Jahr feiert die Stadt mit einem besonderen Programm die Krönung Heinrich I. vor 1100 Jahren, denn für alle Sachsenkaiser war Quedlinburg ein bevorzugter Aufenthaltsort, an dem sie gerne Hof hielten.
Am vierten Tag fuhren wir mit der Schmalspurbahn auf den brocken. Hier konnten wir die Zerstörung des Waldes durch den Borkenkäfer beobachten. Der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns, so dass sich der Dunst auflöste und wir zum Schluss einen herrlichen Ausblick vom Brocken hatten. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher in kleine verträumte Stadt Stollberg.
Am Freitag ging es dann leider schon wieder nach Hause. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher in Uelzen und besichtigten den von Hundertwasser gestalteten Bahnhof.
Auch im nächsten Jahr führt der Heimatverein wieder eine Reise durch.
Dirk Cholewa

2019 Gemütlicher Nachmittag mit Film über das Tävsmoor

(30. 04. 2019)

Presseartikel Pinneberger Tageblatt 30.04.2019

 

Wilde Nächte im Tävsmoor

Appen Beim „gemütlichen Nachmittag“ des Appener Heimatvereins sind Filme über das Tävsmoor gezeigt worden. Das teilt Walter Lorenzen vom Heimatverein mit. Hans Wilhelm Kaland und Egon Rittscher hatten die Filme aufgenommen und professionell vertont. Vögel, Schlangen, Frösche, Schmetterlinge, seltene Pflanzen, wie der Sonnentau, waren Teil der Filme. Dass selbst in der Nacht noch reges Leben im Tävsmoor herrscht, zeigten Nachtaufnahmen, die Jägern zur Verfügung gestellt hatten. Umrahmt wurde der Kinonachmittag mit Kaffeetrinken, Torten und Kuchen. Zudem lasen Mitglieder des Heimatvereins einige Geschichten auf Platt vor. Wer Interesse an Veranstaltungen des Heimatvereins hat oder Mitglied werden möchte, kann sich auf der Internetseite informieren. ina www.heimatverein-appen.de

Foto zur Meldung: 2019 Gemütlicher Nachmittag mit Film über das Tävsmoor
Foto: Egon Rittscher und Hans Wilhelm Kaland - Foto von Walter Lorenzen

Jahreshauptversammlung 2019

(16. 03. 2019)

Appens Heimatverein hat viel vor

Bei der Mitgliederversammlung gedachte der Verein verstorbener Mitglieder, plante aber auch seine Zukunft

Appen Mit schicker neuer Homepage und Humor startet Appens Heimatverein weiter durch: „Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß geladen wurde. Dies ist der Fall, denn sonst wären Sie ja nicht hier“, begrüßte Dirk Cholewa, erster Vorsitzender, alle Anwesenden.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung wurde den verstorbenen Mitgliedern Frieda Rohr, Manfred Bremer und Günter Dreilich gedacht. Dreichlich gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Heimatvereins und hatte als langjähriger Vorsitzender große Dienste erworben.

Besonders im Fokus der Versammlung stand die Feier zum 750 Jahrestag . Vom 10. bis 19. September soll es eine Ausstellung im Bürgerhaus zum Leben der Appener vor 100 Jahren geben. „Es ist schon eine Menge Material im Archiv, aber wir nehmen gerne noch weitere Exponate entgegen“, sagte Peter Clauss, der die Ausstellung organisiert.

Mit Witz und Begeisterung berichtete Dirk Cholewa von den vergangen Veranstaltungen und machte allen Beteiligten Lust auf die anstehenden. So fand beispielsweise im vergangenen Jahr am 3. Februar das Heimat-Essen statt. Am 27. April gab es bei Kaffee und Kuchen den Film „Appen im Wandel der Zeiten“ zu sehen. An der Weihnachtsfeier nahmen etwa 90 Bürger teil und lauschten der Gruppe Taktart, die bekannte Weihnachtslieder spielte.

Auch die fünftägige Spreewaldfahrt im Juli ist in positiver Erinnerung geblieben. „Nicht nur bei der Gurkenverkostung war die Stimmung gut“, sagte Cholewa. Dieses Jahr wird es eine Fahrt in den Harz geben. Sie findet vom 8. bis 12. Juli statt. Die Harzfahrt war eine Idee des damaligen Busfahrers. Denn er komme von dort, kenne sich aus und könne die schönsten Stellen zeigen. „Wir machen alles ein bisschen anders“, sagte Cholewa. „Weil unser Busfahrer uns eine ganz persönliche Fahrt anbietet.“ Einige Plätze sind noch frei, 30 Anmeldungen gebe es bereits.

Der Filmabend über das Tävsmoor am 26. April dagegen ist schon voll ausgebucht. Am 5. Dezember findet wieder die Weihnachtsfeier statt. Dank Heike Ramcke gibt es mittlerweile eine Homepage, auf der aktuelle Informationen zu finden sind.

Als Dank für 20-jährige Mitgliedschaft verschenkte der Vorstand eine Flasche Appener Jubiläumswein. Für alle gab es ein kleines vorgezogenes Ostergeschenk, ein selbst gestricktes Huhn mit Schokoladenosterei. akj www.heimatverein-appen.de

Foto zur Meldung: Jahreshauptversammlung 2019
Foto: Der Vorstand 2019

Unterhaltsame Weihnachtsfeier des Heimatvereines

(08. 12. 2018)

Presseartikel Pinneberger Tageblatt vom 8.12.2018

Foto zur Meldung: Unterhaltsame Weihnachtsfeier des Heimatvereines
Foto: Unterhaltsame Weihnachtsfeier des Heimatvereines

Geschichte muss begeistern

(20. 04. 2018)

Presseartikel Pinneberger Tageblatt vom 20.4.2018

 

Dirk Cholewa vom Appener Heimatverein will die Historie der Gemeinde erhalten – und dabei moderner werden

 

Historische Gemälde, alte Fotos, Hilfsmittel aus früheren Zeiten wie Hobel oder Butterkübel: Im Heimatverein Appen wird all dies sorgfältig gehegt und gepflegt. Nur wissen tun das die wenigsten – zumindest die jüngere Generation der Gemeinde. „Da müssen wir anpacken, das soll sich ändern“, erklärt Dirk Cholewa. Seit 2017 ist der Mann Vorsitzender des Heimatvereins Appen. Und wie so viele Vereine im Pinneberger Umland hat Cholewa mit einem nicht unerheblichen Problem zu kämpfen: der Überalterung. „Unsere Mitglieder werden nicht jünger und der Nachwuchs fehlt“, erläutert Cholewa. Deshalb stand der Verein im vergangenen Jahr fast vor dem Aus. Der Vorstand musste neu besetzt werden, doch gab es niemanden, der nachrücken konnte oder wollte. Bis mit Cholewa und weiteren Appener Bürgern doch noch ein neuer Vorstand gebildet werden konnte.

 

Dabei kommt Cholewa ursprünglich aus Itzehoe, wohnt erst seit 1994 in der Gemeinde. „Ich wusste zunächst überhaupt nicht, was im Dorf so los ist“, erklärt er lachend. Warum hat er also nun den Vorsitz? Den Vorsitz eines Vereins, der sich als Treffpunkt für Menschen, die in der Gemeinde groß geworden sind, versteht. „Ich bin Geschichtslehrer. Historisches zu Bewahren, liegt mir am Herzen“, sagt Cholewa und ergänzt: „Ich wollte mit gutem Beispiel vorangehen, anpacken.“ Dabei will er „Altes Bewahren und Neues reinholen“, wie er sagt. Genauer: Der Heimatverein soll moderner werden – auch, um jüngere Generationen anzusprechen. Doch die interessieren sich laut Peter Clauss und Heinz Reinholdt, die beiden Archivare des Vereins, kaum noch für die Geschichte ihrer Gemeinde.

 

Was also tun? „Wir wollen eine Homepage gestalten, um mit unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit besser zu kommunizieren“, erläutert Cholewa. Auch ein E-Mail-Verteiler soll eingerichtet werden. Bisher läuft der Vorsitzende nämlich noch eigenständig durch das Dorf, um Informationen per Post zu den Mitgliedern zu bringen. 84 Mitglieder zählt der Verein momentan. Die 100er-Marke möchte Cholewa gern zum Ende des Jahres knacken. Eine Altersgrenze gibt es dabei nicht. „Wir müssen versuchen, die Jüngsten bereits für unsere Geschichte zu begeistern“, sagt Cholewa. In Zukunft soll das in Zusammenarbeit mit der örtlichen Grundschule gelingen. Auch das Sommerferienprogramm der Gemeinde wird genutzt. „Wir werden Vorträge über Ritter anbieten“, so Cholewa.

 

Die ersten Monate seines Vorsitzes sieht Cholewa durchweg positiv. „Hellauf begeistert“ sei er. Vor allem vom Team. „Wir ergänzen uns. Ich versuche neue, moderne Ideen einzubringen, Heinz und Peter haben das Wissen über das Archiv“, sagt er. Das können Clauss und Reinholdt nur bestätigen. Der „neue Wind“ im Vorstand tue gut. Bei den Räumlichkeiten des Vereins sieht Cholewa allerdings noch Handlungsbedarf: „Es wäre schön, wenn wir barrierefreie Räume zur Verfügung hätten. Die Treppe vom Bauhof rauf zum Verein ist ziemlich steil.“ Größer könnten die Räume ebenfalls sein – man platze sonst zukünftig aus allen Nähten. Zudem hoffen die drei Historiker, dass der Verein bekannter wird. Vor allem hinsichtlich der 750-Jahr-Feier der Gemeinde Appen im kommenden Jahr. Vielleicht könne man den künftigen Bürgermeister der Gemeinde diesbezüglich ein wenig „aufmerksamer“ machen, fügen die drei Männer augenzwinkernd hinzu. Damit die Geschichte Appens auch für kommende Generationen erhalten bleiben.


 

Foto zur Meldung: Geschichte muss begeistern
Foto: Heinz Reinholdt (links) und Peter Clauss (rechts) wollen zusammen mit dem Vorsitzenden Dirk Cholewa ihren Verein für jüngere Generationen interessanter gestalten

Appener Heimatverein bietet Geschichte zum Anfassen

(13. 04. 2018)

Der Heimatverein Appen und Umgebung hat nach der Neuwahl seines Vorstandes, die im November erfolgte, kürzlich die erste Jahreshauptversammlung unter der neuen Leitung durchgeführt.  
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender Dirk Cholewa; stellvertretender Vorsitzender Frank Schüler; Kassiererin Heike Ramcke; Schriftführerin Helga Gätjens und als Beisitzer fungieren: Bärbel Pein, Peter Clauss und Walter Lorenzen.


Die zahlreich erschienen Mitglieder des Heimatvereins verfolgten mit großem Interesse den Bericht des Vorsitzenden, Herrn Dirk Cholewa.


Herr Cholewa konnte berichten, dass  bereits mehrere gut besuchte Veranstaltungen, wie die Weihnachtsfeier im Bürgerhaus mit fast 100 und das Norddeutsche Buffet mit 45 Teilnehmern vom Heimatverein Appen ausgerichtet worden sind.


Die Sammlung des Heimatvereins im Bauhofgebäude wird weiterhin engagiert von Peter Clauss betreut, der von Heinz Reinholdt dabei tüchtig unterstützt wird. In letzter Zeit sind noch einige interessante Bilder und Gegenstände hinzugekommen, die im ehemaligen Rehmer´schen Bauernhaus auf dem Dachboden lagen.


Für den Heimatverein ist es sehr wichtig, mit Menschen Kontakt zu bekommen, die etwas über die Geschichte der Gemeinde erzählen können oder noch Dokumente und Bilder aus früherer Zeit im Besitz haben. Das, was wert ist, bewahrt zu werden,  sollte unbedingt für die Nachwelt erhalten werden.  Ein  Blick in die Appener Geschichte ist nicht nur für geborene Appener, sondern auch für hinzugezogene Appener sehr interessant und lehrreich.


Seit seiner Gründung vor mehr als dreißig Jahren haben viele fleißige Mitglieder die Sammlung zusammengetragen und katalogisiert. Bereits zur 725-Jahr-Feier gab es eine Ausstellung der Sammlung im Bürgerhaus, die vom damaligen Vorsitzenden Günter Dreilich und dem Vorstand organisiert worden war.


Natürlich hat es sich der Heimatverein Appen und Umgebung zur Aufgabe gemacht, zur 750-Jahr-Feier, die im nächsten Jahr begangen wird, interessante Beiträge zu leisten. Schon jetzt ist er dabei, Ideen zu entwickeln, wie Heimatgeschichte anschaulich vermittelt werden kann. Wichtig ist, dass sich auch jüngere Menschen angesprochen fühlen.


Da die Sammlung des Heimatvereins zu einem Teil wie ein Archiv aufgebaut ist, finden sich darin  viele Schriftstücke aus der Vergangenheit. Diese sollen digitalisiert werden, damit sie vor Verlust geschützt werden.


Herr Clauss wünscht sich für die Digitalisierung eine oder mehrere Personen, die Spaß an dieser Aufgabe hätten.


Für den Heimatverein Appen war es in der Vergangenheit immer wichtig, gesellige Veranstaltungen anzubieten. Diesem Wunsch der Mitglieder kommt der Verein nach, indem er zum Teil mit der Kirchengemeinde kooperiert und Tagesfahrten, wie kürzlich zur Krokusblüte nach Husum, anbietet.


Der  „Gemütlicher Nachmittag“ wird am Freitag, dem 27. April im Bürgerhaus  veranstaltet. Es wird bei Kaffee und Kuchen ein historischer Film über Appen gezeigt, den uns Egon Rittscher präsentiert.


Eine mehrtägige Reisein den Spreewald vom 9. Juli bis 13. Juli mit Besuch der Stadt Dresden steht in diesem Jahr ebenfalls auf dem Programm. Damit wird der bisherigen Tradition gefolgt, jährlich eine größere Busfahrt anzubieten.


Die traditionell am Donnerstag vor dem 2. Advent durchzuführende Weihnachtsfeier findet in diesem Jahr am 6. Dezember statt.


Der neue Vorstand möchte gerne die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie den Vereinen und Institutionen weiter intensivieren um ein noch breiteres Interesse bei den Mitbürgern zu wecken. Dabei soll selbstverständlich auf die Wünsche der Mitglieder eingegangen werden. In diesem Jahr wird sich der Heimatverein an der Aktion Ferienspaß beteiligen, die während der Sommerferien durchgeführt wird.


Der Heimatverein Appen und Umgebung hat es sich zu seiner Aufgabe gemacht, Geschichte zum Anfassen zu bieten. Dabei will er aber auch die neuen Medien, wie das Internet, nutzen. Hier ist ebenfalls Unterstützung von Bürgern erwünscht, die über  Erfahrungen in diesem Bereich verfügen. Informationen zum heimatverein und seinen Veranstaltungen sind übrigens im Internet schon auf Facebook zu finden (fb: der Heimatverein).


Neue Mitglieder sind herzlich willkommen und können sich an den Vorsitzenden, Herrn Dirk Cholewa unter der Rufnummer: (04101) 514712 und E-Mail: dirk.cholewa@web.de oder an den stellvertretenden Vorsitzenden Frank Schüler unter  (04101) 204763, E-Mail: pastorfs@outlook.de, bzw. an eines der oben genannten Vorstandsmitglieder wenden. Natürlichen stehen die Vorstandsmitglieder auch für Anmeldungen zu den Veranstaltungen, Spenden von Sammelgegenständen und Hinweisen zur Geschichte unseres Ortes zur Verfügung.

 
 

Norddeutscher Neuanfang

(06. 02. 2018)

Presseartikel Pinneberger Tageblatt vom 06.02.2018

 

Appener Heimatverein lädt zum Buffet mit heimischen Speisen ein / Verein zählt inzwischen 100 Mitglieder

 

Der Duft von Grünkohl und Bratkartoffeln zieht durch den Raum, Dirk Cholewa begrüßt die Gäste. Es ist „Norddeutsches Buffet“ mit dem Appener Heimatverein, die erste Veranstaltung des Jahres.

 

Zirka 50 Gäste waren der Einladung des Vereins gefolgt und hatten sich zu dem gemeinsamen Essen angemeldet. Es gibt – themakonform – typisch norddeutsche Speisen. Grünkohl, Matjes, Sauerfleisch und Kohlrouladen und zum Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesoße. Cholewa ist seit Ende des letzten Jahres der erste Vorsitzende des Heimatvereins. Der neue Vorstand umfasst fünf Leute. „100 Mitglieder sind wir nun insgesamt. Das ist schon eine ordentliche Zahl. Ein paar jüngere Menschen fehlen uns noch“, sagt Cholewa.

 

So gut sah es vor einem Jahr für den Heimatverein allerdings nicht aus. Bei der Jahreshauptversammlung Anfang 2017 und den damit einhergehenden Vorstandswahlen, fanden sich keine Freiwilligen, die bereit waren, sich um die Geschicke des Vereins zu kümmern. Der Heimatverein Appen stand kurz vor der Auflösung. Cholewa hat die damals anhaltenden Diskussionen nicht mitbekommen. Er war zu dem Zeitpunkt kein Mitglied im Verein. „Ich habe eher zufällig erfahren, dass es Probleme gibt. Dann habe ich aber entschieden, dass es schade wäre, den Heimatverein verkommen zu lassen und habe ein wenig mobilisiert“, erzählt der jetzige Erste Vorsitzende. „Das Problem ist ja nun mal keines, mit dem nur dieser Verein zu kämpfen hat. Der Nachwuchs fehlt an allen Ecken und Kanten.“

 

Der Heimatverein kümmert sich um die Heimat Appen und ihre Geschichte. „Geschichte kann so spannend sein. Es gibt so vieles auch in dieser Gemeinde zu entdecken und aufzuarbeiten“, so der Geschichtslehrer, der seit 1991 am Wedeler Rist-Gymnasium unterrichtet. „Wir haben in der Gärtnerstraße hier in Appen zwei Zimmer, in denen wir alle Zeitungsartikel über Appen sammeln. Zudem bekommen wir auch alte Bilder und Karten von Einwohnern. Wir möchten die Geschichte lebendig gestalten.“ Cholewa wohnt seit über 20 Jahren in der Gemeinde neben der Kreisstadt. Er ist möchte die Appener Bürger, die die Geschichte ihres Ortes am Besten kennen, mit einbeziehen: „Wir wollen Appens Geschichte aufarbeiten. Es gibt so viel zu tun und jeder kann seinen Teil dazu beitragen.“ Den Gästen jedenfalls machte Heimatverein mit dem Büfett die Geschickte buchstäblich schmackhaft: Sie genossen das Angebot des auferstandenen Vereins ganz offensichtlich sehr.

Foto zur Meldung: Norddeutscher Neuanfang
Foto: Den Vorsitzenden Dirk Cholewa und Pastor Frank Schüler hat das heimische Essen im Bürgerhaus gemundet.

Geschichte zum Anfassen in Appen

(17. 12. 2017)

Presseartikel Pinneberger Tageblatt vom 17.12.2017

 

Dirk Cholewa, Vorsitzender Heimatverein Appen, über die geplante 750-Jahr-Feier und die Zukunft des Heimatvereins.

 

Appen | Dirk Cholewa ist seit Kurzem Vorsitzender des Appener Heimatvereins. Im Sonntagsgespräch erklärt er unter anderem, welche Bedeutung der Heimatverein für die Gemeinde hat.

 

Frage: Warum haben Sie das Amt des Vorsitzenden übernommen?
Cholewa: Als Geschichtslehrer sollte man nicht nur über Geschichte reden, sondern auch verantwortlich handeln. Ich bin der Auffassung, dass Geschichte bewahrt werden muss und dazu tragen die Heimatvereine bei. Deshalb finde ich es wichtig, diese zu fördern. Mir wird bei meiner Arbeit sicherlich zugutekommen, dass ich als Vorsitzender der Sektion Wedel der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft weiß, wie es ist, einen Verein zu führen.

 

Was haben Sie sich für Ihre Arbeit vorgenommen?
Einmal möchte ich das Gute bewahren. So hatte das gesellige Beisammensein im Heimatverein schon immer große Bedeutung. Weihnachtsfeiern, Exkursionen, Ausflüge - all das wird auch in Zukunft zum Programm gehören. Dazu will ich noch mehr herausarbeiten, was Appen an Geschichte und Kultur zu bieten hat und das den Bürgern vermitteln. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass an den historischen Gebäuden Infotafeln angebracht werden. Auch ein Schaukasten mit Informationen über die Historie des Ortes wäre eine Bereicherung für die Gemeinde. Alle Familien und Häuser haben ihre Geschichte. Die darf nicht verloren gehen.

 

Wie wollen Sie neue Mitglieder für den Heimatverein gewinnen?
Flyer verteilen, eine Homepage erstellen, an die Grundschule gehen, um im Heimat- und Sachkundeunterricht Kinder für Geschichte zu begeistern – wir müssen in der Öffentlichkeit präsenter sein. Viele Appener wissen gar nicht, dass es einen Heimatverein gibt. Wir sind ein Verein, der lebt. Es ist eine Aufbruchstimmung zu erkennen, die mir Mut macht. Wir wollen gerade jungen Familien zeigen, dass Geschichte spannend ist. Appen wird schließlich im übernächsten Jahr 750 Jahre alt und blickt auf eine bewegte Historie zurück.

 

Wird sich der Heimatverein an den Jubiläumsfeierlichkeiten beteiligen?
Da müssen wir auf jeden Fall Flagge zeigen. Eine Ausstellung im Bürgerhaus wäre eine gute Sache. Ich könnte mir außerdem einen historischen Umzug durch die Gemeinde vorstellen. In der Schule könnten wir einen Klassenraum so einrichten, wie er vor 50 Jahren aussah.

 

Warum ist der Heimatverein für Appen wichtig?
Geschichte ist für junge Menschen zeitlich und räumlich weit weg. Zumindest die räumliche Entfernung können wir beseitigen. Wir beschäftigen uns nicht mit der großen Geschichte, sondern kümmern uns um das, was vor Ort passiert ist. Das steht meistens in keinen Büchern. Wir bieten stattdessen Geschichte zum Anfassen. So können die Bürger beispielsweise in unserem Archiv neben dem Gemeindebüro einiges darüber erfahren, wie das Leben in Appen früher aussah.

 

Gibt es Probleme, mit denen der Heimatverein zu kämpfen hat?
Ein Problem ist die Überalterung. Wir müssen versuchen, jüngere Appener für uns zu begeistern. Die könnten von dem Wissen der Älteren profitieren und denen im Gegenzug helfen, mit neuen Entwicklungen zurechtzukommen. So bringt Geschichte Generationen zusammen.

 

Wie wichtig ist Ihnen persönlich Geschichte?
Ein Leben ohne sie kann ich mir nicht vorstellen. Geschichte war schon in der Kindheit mein Ding. Ich habe immer ohne Ende Bücher gelesen. Mein Vater wurde in Kattowitz geboren, meine Mutter in Glückstadt. Allein, um zu verstehen, wie sie zusammengekommen sind, musste ich mich mit unserer Familiengeschichte beschäftigen. Spurensuche gehört zur Geschichte einfach dazu. Die Gegenwart kann man nicht verstehen, ohne sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen.

 

Beschäftigt sich die Gesellschaft ausreichend mit dem Thema Geschichte?
Leider nicht überall. In einigen Bundesländern gibt es Geschichte nicht einmal mehr als eigenständiges Unterrichtsfach. Das finde ich aufgrund unserer dunklen Vergangenheit unverantwortlich. Geschichte muss aus meiner Sicht zwingend Teil des Lehrplans sein und darf nicht mit anderen Fächern vermengt werden. Das aktuelle Wahlergebnis zeigt, wie wichtig das ist. Ohne Geschichtskenntnisse sind auch die Entwicklungen in den neuen Bundesländern nicht zu verstehen. Die deutsche Einheit ist aber für viele Schüler unendlich weit weg.

 

Foto zur Meldung: Geschichte zum Anfassen in Appen
Foto: Dirk Cholewa ist seit kurzem Vorsitzender des Appener Heimatvereins

Der Heimatverein ist auferstanden

(28. 10. 2017)

Presseartikel Pinneberger Tageblatt vom 28.10.2017

 

Mitgliederversammlung: Nach drohender Auflösung zum Jahresanfang haben die Appener jetzt einen neuen Vorstand gewählt

 

Der Appener Heimatverein hat in seiner Mitgliederversammlung am Donnerstagabend einen neuen Vorstand gewählt. Dabei sah es für den Verein nicht gut aus in den vergangenen Monaten. Bei einem ersten Versuch im März war kein funktionsfähiger Vorstand zustande gekommen. „Man ging davon aus, dass es den Verein künftig nicht mehr geben wird“, erinnerte sich Walter Lorenzen. Um so erfreuter zeigte er sich, dass jetzt doppelt so viele Leute erschienen waren wie erwartet – sogar Stühle mussten nachgeholt werden.

 

„Dass der Verein zu sterben drohte, hat Bürgermeister Banaschak und mir keine Ruhe gelassen“, sagte Lorenzen den erschienenen Mitgliedern. Nach intensiven Bemühungen konnten nun ausreichend Mitstreiter für Neuwahlen gewonnen werden. Zum Vorsitzenden wurde Dirk Cholewa gewählt.

 

Cholewa ist Geschichtslehrer am Wedeler Johann-Rist-Gymnasium. Nach Appen komme er seit vielen Jahren eigentlich nur zum Schlafen, berichtete er in seiner Vorstellung. Er habe nun in der Gemeinde, in der er lebt, auch aktiv etwas beisteuern wollen – und da sein Interesse der Geschichte gelte, sei der Heimatverein ein ideales Feld für sein Engagement. Zudem komme ihm als Vorsitzender der Universitätsgesellschaft Wedel bereits Erfahrung in der Vereinsführung zugute.

 

Stellvertretender Vorsitzender wurde Pastor Frank Schüler. „Würdest du dich bitte kurz vorstellen,“ forderte Lorenzen den Pastor auf und erntete schallendes Gelächter. „Ich finde es toll, was hier geleistet wird, das sollte man unterstützen“, sagte Schüler über seine Motivation. Schriftführerin wurde Helga Gaetjens, seit 1949 in Appen zu Hause, Kassenwartin Heike Ramcke – sie ist im Amt Geest und Marsch bereits für den Appener Haushalt zuständig. „Unser Geld ist sicher“, kommentierte Lorenzen ihre Wahl.

 

Erster Beisitzer für die Betreuung des Archivs wurde der gebürtige Leipziger Peter Claus, der seit vier Jahren schon ehrenamtlich das Archiv betreut. Zur zweiten Beisitzerin wählten die Mitglieder Bärbel Pein, Grundschullehrerin im Ruhestand, die sich besonders für die Zusammenarbeit des Vereins mit Schulen einsetzen möchte. Für die Öffentlichkeitsarbeit wurde Walter Lorenzen gewählt. Auf Helga Schlichterle und Hans-Peter Lütje fiel die Wahl zum Kassenprüfer. Bürgermeister Hans-Joachim Banaschak ehrte auch die bisherigen Vorstandsmitglieder, die „trotz teilweise persönlicher Schwierigkeiten auch in den schweren Zeiten des Vereins durchgehalten haben, und so das Überleben sicherten“.

 

Grußworte zur Neuformatierung des Heimatvereins Appen fand auch der Vorsitzende des Kreisheimatverbandes Rainer Adomat, der extra erschienen war: „Leben ist Veränderung. Die einzelnen Veränderungen sammeln sich zu dem, was wir Geschichte nennen. Es ist wichtig, dass sich jemand darum kümmert, dies zu bewahren.“ Dementsprechend sei er „erfreut und beglückt, dass dieser doch recht große Verein Appens wieder geboren ist“. Appen habe weit zurückgehende Siedlungsdokumentationen bis in die Steinzeit.

 

Nun muss der Verein seine Angebote planen. Dazu gehören gesellige Veranstaltungen, Vorträge, Projekte zur touristischen Aufbereitung Appens, wie historische Rundgänge und natürlich die Pflege des Archivs. Die Aktivitäten des Vereins dürfen mit Spannung erwartet werden.

 

Foto zur Meldung: Der Heimatverein ist auferstanden
Foto: Die geehrten Ehemaligen: Marion Martens, Ewald Bremer (mitte) und Horst Reinholdt.